Morgen geht es weiter in Richtung Norden.
Die Welt ist wie ein Buch! Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon (Aurelius Augustinus, 354 - 430)
Sonntag, 17. Februar 2013
Vientiane
Hier in Vientiane gibt es noch die eine oder andere französische Bäckerei (Überbleibsel der französischen Kolonialzeit) wo man ein leckeres Baguettes kriegt. Ausser der, für eine Hauptstadt gemächlichen Stimmung, gibt es nicht allzu viel zu tun hier. Macht nichts, wir können es auch sonst geniessen. An meinem Geburtstag habe ich noch, auf persönlichen Wunsch, die lokalen Insekten-Spezialität mit einem Bier genossen. War gar nicht so schlecht, aber Stefanie war nicht überzeugt. Danach gingen wir dann doch noch in ein Restaurant, welches die laotischen Spezialitäten dem europäischen Geschmack entsprechend servierte.
Morgen geht es weiter in Richtung Norden.






Morgen geht es weiter in Richtung Norden.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Abschied von Bangkok
Wir haben die letzten Tage in Bangkok genutzt um weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, welche noch auf “der Liste” standen, jedoch auch um noch einige organisatorische Dinge zu erledigen.
So haben wir zum Beispiel die Aussicht vom Golden Mount aus genossen, uns an unsere erste Busfahrt gewagt, im japanischen Restaurant gesündigt und das Terminal 21 bestaunt. Letzteres ist ein Einkaufszentrum, wo jedes Stockwerk nach einer anderen Stadt gestaltet ist. Da kann man dann durch Tokyo, Paris, San Francisco oder Rom schlendern - faszinierend. Wir haben auch den Floating Market (etwa 100 Kilometer ausserhalb von Bangkok) besucht, den Elefanten beim Fussballspielen zugeguckt, einem Affen die Hand geschüttelt, die Blumen auf dem Markt bestaunt und eine letzte Bootsfahrt auf dem Chao Phraya genossen. Wir werden die Thaicurrys, das Röhren der Tuktuks, die Düfte der verschiedenen Strassenstände, das Taxi Boot und vieles mehr vermissen. Denn nach immerhin insgesamt drei Monaten in Thailand kommt doch so etwas wie ein Heimatgefühl auf, da einem alles so vertraut ist. Nichts desto trotz freuen wir uns sehr auf Laos und sind offen für neue Gerüche und Gesichter.
Am Mittwoch ging es mit dem Nachtzug weiter an die Grenze zu Laos, nach Nong Khai. Ach wie haben wir das Schaukeln zum Einschlafen vermisst. Die Fahrt im Schlafwaggon war angenehm, das Ziel erreichten wir mit drei Stunden Verspätung. Wir hatten ein super Händchen bei der Wahl des Guesthouses. Es liegt direkt am Mekong, mit einem wunderschönen Garten und hübschen Zimmer. Auf der anderen Seite des Flusses ist bereits laotisches Gebiet – unsere Heimat ab morgen.














So haben wir zum Beispiel die Aussicht vom Golden Mount aus genossen, uns an unsere erste Busfahrt gewagt, im japanischen Restaurant gesündigt und das Terminal 21 bestaunt. Letzteres ist ein Einkaufszentrum, wo jedes Stockwerk nach einer anderen Stadt gestaltet ist. Da kann man dann durch Tokyo, Paris, San Francisco oder Rom schlendern - faszinierend. Wir haben auch den Floating Market (etwa 100 Kilometer ausserhalb von Bangkok) besucht, den Elefanten beim Fussballspielen zugeguckt, einem Affen die Hand geschüttelt, die Blumen auf dem Markt bestaunt und eine letzte Bootsfahrt auf dem Chao Phraya genossen. Wir werden die Thaicurrys, das Röhren der Tuktuks, die Düfte der verschiedenen Strassenstände, das Taxi Boot und vieles mehr vermissen. Denn nach immerhin insgesamt drei Monaten in Thailand kommt doch so etwas wie ein Heimatgefühl auf, da einem alles so vertraut ist. Nichts desto trotz freuen wir uns sehr auf Laos und sind offen für neue Gerüche und Gesichter.
Am Mittwoch ging es mit dem Nachtzug weiter an die Grenze zu Laos, nach Nong Khai. Ach wie haben wir das Schaukeln zum Einschlafen vermisst. Die Fahrt im Schlafwaggon war angenehm, das Ziel erreichten wir mit drei Stunden Verspätung. Wir hatten ein super Händchen bei der Wahl des Guesthouses. Es liegt direkt am Mekong, mit einem wunderschönen Garten und hübschen Zimmer. Auf der anderen Seite des Flusses ist bereits laotisches Gebiet – unsere Heimat ab morgen.
Samstag, 9. Februar 2013
Koh Chang - Wiedersehen mit Familie Saladin
So, wo sind wir stehen geblieben. Ah ja, Chaungtha Beach in Myanmar. Dort haben wir drei wunderschöne Tage am Strand verbracht und einfach gar nichts gemacht, denn wir waren beide erkältet und sehnten uns nach Ruhe. Auch den letzten Tag in Yangon liessen wir ruhig angehen. Am Morgen haben wir noch letzte Einkäufe auf dem Markt erledigt, den Nachmittag verbrachten wir in einem Restaurant am See und genossen die Ruhe.
Fazit Myanmar: Das Land hat uns sehr gut gefallen. Es gibt wunderbare Dinge zu entdecken. Das Herumreisen ist nicht ganz so einfach wie in Thailand, aber es ist durchaus machbar. Man sollte einfach keinen Stress haben. Das Essen ist eher indisch angehaucht (vor allem die Currys). Leider werden sie oftmals schon morgens zubereitet und mehrmals am Tag aufgewärmt. Meist schwimmt dann eine dicke Ölschicht obenauf. Schade, denn geschmacklich wären sie einwandfrei. Wir waren erstaunt wie teuer die Unterkünfte und wie günstig das Essen ist. Myanmar hat sowohl kulturell als landschaftlich einiges zu bieten. Die Leute sind sehr freundlich und zuvorkommend. Nur an eines haben wir uns in diesen drei Wochen nicht gewöhnt: die rote Spucke überall auf dem Boden von den Betelnuss kauenden Leuten - urghh.
Am 10. Januar flogen wir zurück nach Bangkok, wo meine Eltern, meine Schwester und ihre Freundin bereits auf uns warteten. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten riesig. Nach sechs Monaten konnten wir unsere Lieben endlich wieder in die Arme nehmen.
Wir fuhren mit einem Minivan nach Trat und von dort mit der Fähre nach Koh Chang. Während den kommenden sieben Tagen genossen wir zu sechst die Sonne, das Meer, das wunderschöne Hotel, das leckere Essen und die Zeit zusammen. Am ersten Tag machten wir sämtliche Läden unsicher. Zusammen mit Papi machte ich einen Kochkurs, das war genial. Alle zusammen fuhren wir mit dem Boot zu 4 Nachbarinseln, wo man schnorcheln und baden konnte. Des Weiteren besichtigten wir einen Wasserfall und erfrischten uns im kühlen Nass. Auch eine Massage haben wir uns gegönnt. Ihr seht: Wir hatten eine tolle Zeit!
Am 7. Februar fuhren wir zurück nach Bangkok, wo wir unsere liebe Freundin Thai wiedersehen durften. Mit ihr zusammen schlenderten wir durch Chinatown, wo gerade das chinesische Neujahr gefeiert wurde und schlemmten uns durch die Strassenstände. Leider mussten wir uns am nächsten Morgen bereits wieder von Thai verabschieden, aber wir sehen sie hoffentlich schon bald wieder. Ich ging dann den ganzen Tag mit den Frauen zum Shopping - kein Laden war vor uns sicher - und wir waren erfolgreich, glaubt mir. Die Männer zogen sich relativ schnell zurück ins Siam Paragon wo sie dem grössten Aquarium von Südostasien einen Besuch abstatteten. Gegen 17.00 Uhr machten wir uns erschöpft auf den Rückweg. Auf der Dachterrasse von unserem Hotel assen wir ein letztes Mal zusammen zu Abend. Heute Morgen haben wir dann alle vier in aller Herrgottsfrühe verabschiedet. Danke euch vier, es isch uu lässig gsi mit eu!
Louis und ich bleiben nun noch ein paar Tage in Bangkok (ihr erinnert euch, es gefällt mir ja hier so gut). Wir haben noch einiges zu erledigen und besichtigen hier. In 3-4 Tagen geht es aber auch für uns weiter, diesmal in Richtung Laos!
Ganz viel Wärme schicken euch zwei Backpacker aus dem quirligen Bangkok















Fazit Myanmar: Das Land hat uns sehr gut gefallen. Es gibt wunderbare Dinge zu entdecken. Das Herumreisen ist nicht ganz so einfach wie in Thailand, aber es ist durchaus machbar. Man sollte einfach keinen Stress haben. Das Essen ist eher indisch angehaucht (vor allem die Currys). Leider werden sie oftmals schon morgens zubereitet und mehrmals am Tag aufgewärmt. Meist schwimmt dann eine dicke Ölschicht obenauf. Schade, denn geschmacklich wären sie einwandfrei. Wir waren erstaunt wie teuer die Unterkünfte und wie günstig das Essen ist. Myanmar hat sowohl kulturell als landschaftlich einiges zu bieten. Die Leute sind sehr freundlich und zuvorkommend. Nur an eines haben wir uns in diesen drei Wochen nicht gewöhnt: die rote Spucke überall auf dem Boden von den Betelnuss kauenden Leuten - urghh.
Am 10. Januar flogen wir zurück nach Bangkok, wo meine Eltern, meine Schwester und ihre Freundin bereits auf uns warteten. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten riesig. Nach sechs Monaten konnten wir unsere Lieben endlich wieder in die Arme nehmen.
Wir fuhren mit einem Minivan nach Trat und von dort mit der Fähre nach Koh Chang. Während den kommenden sieben Tagen genossen wir zu sechst die Sonne, das Meer, das wunderschöne Hotel, das leckere Essen und die Zeit zusammen. Am ersten Tag machten wir sämtliche Läden unsicher. Zusammen mit Papi machte ich einen Kochkurs, das war genial. Alle zusammen fuhren wir mit dem Boot zu 4 Nachbarinseln, wo man schnorcheln und baden konnte. Des Weiteren besichtigten wir einen Wasserfall und erfrischten uns im kühlen Nass. Auch eine Massage haben wir uns gegönnt. Ihr seht: Wir hatten eine tolle Zeit!
Am 7. Februar fuhren wir zurück nach Bangkok, wo wir unsere liebe Freundin Thai wiedersehen durften. Mit ihr zusammen schlenderten wir durch Chinatown, wo gerade das chinesische Neujahr gefeiert wurde und schlemmten uns durch die Strassenstände. Leider mussten wir uns am nächsten Morgen bereits wieder von Thai verabschieden, aber wir sehen sie hoffentlich schon bald wieder. Ich ging dann den ganzen Tag mit den Frauen zum Shopping - kein Laden war vor uns sicher - und wir waren erfolgreich, glaubt mir. Die Männer zogen sich relativ schnell zurück ins Siam Paragon wo sie dem grössten Aquarium von Südostasien einen Besuch abstatteten. Gegen 17.00 Uhr machten wir uns erschöpft auf den Rückweg. Auf der Dachterrasse von unserem Hotel assen wir ein letztes Mal zusammen zu Abend. Heute Morgen haben wir dann alle vier in aller Herrgottsfrühe verabschiedet. Danke euch vier, es isch uu lässig gsi mit eu!
Louis und ich bleiben nun noch ein paar Tage in Bangkok (ihr erinnert euch, es gefällt mir ja hier so gut). Wir haben noch einiges zu erledigen und besichtigen hier. In 3-4 Tagen geht es aber auch für uns weiter, diesmal in Richtung Laos!
Ganz viel Wärme schicken euch zwei Backpacker aus dem quirligen Bangkok
Samstag, 26. Januar 2013
Mandalay
Die Flussfahrt von Bagan nach Mandalay dauerte 13 Stunden und war sehr angenehm. Das Boot ziehen wir definitiv dem Bus vor.
In Mandalay gönnten wir uns ein bisschen Luxus und mieteten einen Taxifahrer gleich für den ganzen Tag. Das war ziemlich lustig, denn Maung Maung sprach sehr gut Englisch und hatte jede Menge Witze und lustige Geschichten auf Lager.
Zuerst fuhren wir zu einer Werkstatt, wo Blattgold hergestellt wird. Schon von weitem hört man das monotone Klopfen der 3 Kg schweren Hämmer, mit welchen die Männer das Gold fünf Stunden lang bearbeiten. Nach diesem Prozess ist es dünner als ein Tintenstrich.
Des Weiteren besuchten wir die Mahamuni Pagode. Hier gibt es einen Buddha, wo die Menschen das Blattgold anbringen. Damit wollen sie erreichen, dass sie im nächsten Leben reich sind. Durch das viele Gold ist der Buddha an gewissen Stellen bereits etwas unförmig. Wie viele Kilogramm Gold es sind, darüber kann nur spekuliert werden.
Später machten wir uns auf ins elf Kilometer entfernte Dorf Amarapura. Dort befindet sich eine 1.2 Kilometer lange Brücke aus Teakholz (und damit die längste ihrer Art). Wenn über dem Ayeyarwady die Sonne untergeht ist sie besonders schön anzusehen.
Am zweiten Tag mussten wir ein bisschen organisatorische Dinge erledigen und setzten uns in ein gemütliches Restaurant mit Internet. Anschliessend fuhren wir zum Fusse des Mandalay Hill. Dieser ragt am Nordende der Stadt 236 Meter hoch hinaus. Der Weg auf den Hügel führt an verschiedenen Tempeln vorbei. Oben hat man eine wunderschöne Aussicht. Im Osten sieht man schemenhaft die Umrisse der Shan-Berge, im Westen den Ayeyarwady Fluss und am südlichen Fuss des Hügels den Palast, oder zumindest den Kanal drum herum. Von dort oben konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang miterleben.
Um 21.00 Uhr desselben Tages fuhr unser Nachtbus zurück nach Yangon, wo wir morgens um 5.00 Uhr eintrafen. Mit dem Taxi fuhren wir einmal quer durch die ganze Stadt zum anderen Busbahnhof, wo wir den Bus nach Pathein nahmen. Dort stiegen wir um in den Bus nach Chaungtha, wo wir gegen Mittag eintrafen. Dieses Dorf liegt an der Westküste von Myanmar und hat dadurch einen Strand zu bieten. Hier verbringen wir nun drei Tage, bevor es nochmal für zwei Nächte nach Yangon geht. Dort geht am 30. Januar unser Flug zurück nach Bangkok, wo meine Familie auf uns wartet.













In Mandalay gönnten wir uns ein bisschen Luxus und mieteten einen Taxifahrer gleich für den ganzen Tag. Das war ziemlich lustig, denn Maung Maung sprach sehr gut Englisch und hatte jede Menge Witze und lustige Geschichten auf Lager.
Zuerst fuhren wir zu einer Werkstatt, wo Blattgold hergestellt wird. Schon von weitem hört man das monotone Klopfen der 3 Kg schweren Hämmer, mit welchen die Männer das Gold fünf Stunden lang bearbeiten. Nach diesem Prozess ist es dünner als ein Tintenstrich.
Des Weiteren besuchten wir die Mahamuni Pagode. Hier gibt es einen Buddha, wo die Menschen das Blattgold anbringen. Damit wollen sie erreichen, dass sie im nächsten Leben reich sind. Durch das viele Gold ist der Buddha an gewissen Stellen bereits etwas unförmig. Wie viele Kilogramm Gold es sind, darüber kann nur spekuliert werden.
Später machten wir uns auf ins elf Kilometer entfernte Dorf Amarapura. Dort befindet sich eine 1.2 Kilometer lange Brücke aus Teakholz (und damit die längste ihrer Art). Wenn über dem Ayeyarwady die Sonne untergeht ist sie besonders schön anzusehen.
Am zweiten Tag mussten wir ein bisschen organisatorische Dinge erledigen und setzten uns in ein gemütliches Restaurant mit Internet. Anschliessend fuhren wir zum Fusse des Mandalay Hill. Dieser ragt am Nordende der Stadt 236 Meter hoch hinaus. Der Weg auf den Hügel führt an verschiedenen Tempeln vorbei. Oben hat man eine wunderschöne Aussicht. Im Osten sieht man schemenhaft die Umrisse der Shan-Berge, im Westen den Ayeyarwady Fluss und am südlichen Fuss des Hügels den Palast, oder zumindest den Kanal drum herum. Von dort oben konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang miterleben.
Um 21.00 Uhr desselben Tages fuhr unser Nachtbus zurück nach Yangon, wo wir morgens um 5.00 Uhr eintrafen. Mit dem Taxi fuhren wir einmal quer durch die ganze Stadt zum anderen Busbahnhof, wo wir den Bus nach Pathein nahmen. Dort stiegen wir um in den Bus nach Chaungtha, wo wir gegen Mittag eintrafen. Dieses Dorf liegt an der Westküste von Myanmar und hat dadurch einen Strand zu bieten. Hier verbringen wir nun drei Tage, bevor es nochmal für zwei Nächte nach Yangon geht. Dort geht am 30. Januar unser Flug zurück nach Bangkok, wo meine Familie auf uns wartet.
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