Am 6. Mai stiegen wir um die Mittagszeit in den Zug in Nha Trang. 26 Stunden später erreichten wir ausgeschlafen die Hauptstadt Hanoi.
Die ersten zwei Tage liefen wir halb Hanoi zu Fuss ab und besichtigten dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Was uns sehr gut gefällt, sind die kleinen Seen die überall in der Stadt verteilt eine angenehme Atmosphäre schaffen. Des Weiteren hat Hanoi eine hübsche Altstadt mit vielen kleinen Gassen. Diese wiederum sind noch von früher her mit dem Namen der Ware beschriftet, welche man damals und zum Teil heute noch dort kaufen kann. Da gibt es dann die Aluminiumstrasse wo (fast) alle Shops Aluminiumwaren verkaufen oder eine Medizinstrasse etc. Das ist in Asien üblich und kommt daher, dass der Käufer auf der Suche nach einem Produkt für den Preisvergleich nicht weit laufen will. Hier wird ja fast überall über den Preis verhandelt. Wenn ich also einen Kochtopf kaufen will, gehe ich dahin wo es 20 Läden damit hat. Wenn mir der genannte Preis nicht passt, gehe ich einfach einen Shop weiter.
Was uns nicht so gefällt ist der Verkehr hier, welcher doch sehr laut und stinkig ist. Dafür werden wir auch hier wieder kulinarisch verwöhnt (jaja man könnte meinen wir seien die ganze Zeit nur am Essen...). Wir haben ein Restaurant gefunden, wo man in die Küche gehen kann und mit dem Finger zeigt was man gerne hätte. Sehr praktisch :). Und dann ist da noch das "Bia Hoi". Das ist ein täglich frischgebrautes Leichtbier, welches man hier fast überall trinken kann, und das für 22 Rappen pro Glas. In gewissen Gassen steht vor fast jedem Hauseingang ein Tisch mit Zwergen Stühlchen, und dort bekommt man diesen knapp 3%igen Gerstensaft frisch gezapft.
Den heutigen Tag nutzten wir nun um die Weiterreise zu organisieren, ein bisschen einzukaufen und euch auf dem Laufenden zu halten. Morgen starten wir eine Tour nach Sa Pa, wo wir hoffentlich jede Menge saftig grüne Reisfelder vor die Linse kriegen.
Die Welt ist wie ein Buch! Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon (Aurelius Augustinus, 354 - 430)
Freitag, 10. Mai 2013
Nha Trang
Die Stadt an sich ist nichts Schönes, hat aber einen gepflegten Strand zu bieten. Nur leider ist den Stadtplanern ein fataler Fehler unterlaufen. Gleich neben dem Strand führt eine vierspurige Strasse durch, und erst dahinter befinden sich die Hotels. Selbst wenn man im 300 Franken teuren Hotel übernachtet, muss man, um an den Strand zu gelangen, zuerst die stark befahrene Strasse überqueren. Schade, das ginge auch anders. Dafür war der Strand dieses Mal nicht vermüllt. Louis hat an zwei Tagen Tauchausflüge unternommen und von den intakten Riffen geschwärmt.
Als Louis beim Tauchen war, habe ich wieder Mal einen Kochkurs besucht. Zuerst wurden wir mit dem Cyclo zum Markt gefahren, wo sich unsere Lehrerin ganz viel Zeit nahm, um uns alles zu erklären. Ich liebe die Märkte hier in Asien...die Düfte und das Gewusel sind einmalig...kann jeweils fast nicht aufhören zu fotografieren.
Was uns sehr gut gefiel in dieser Stadt war das kulinarische Angebot. Langsam aber sicher kristallisieren sich unsere Lieblinge heraus. Ein starker Anwärter für Platz Nummer eins auf unserer Hitliste sind die Gerichte im Tontopf geschmort. Aber auch das Huhn mit Zitronengras und Chili ist mit Vorne dabei. Zum Beispiel so:
Wir kochten: frische Frühlingsrollen mit Crevetten und Schwein (meine sehen leider eher aus wie Dick und Doof), danach gab es Fisch im Tontopf mit Wasserspinat und Reis und zum Abschluss flambierte Mango mit Eiscreme. Das war soooo Yummmiiii!
Und dann hatte unsere Kochlehrerin noch diese Spezialität parat: (Cornel bitte weggucken!!!) Wer es genauer wissen will kann sich bei mir melden. Ach und NEIN, das haben wir nicht gegessen!
Freitag, 3. Mai 2013
Mui Ne
In Mui Ne hatten wir keine grossen Pläne. Am 30. April war ein Feiertag und somit waren während vier Tagen die Preise für Unterkünfte und Transport im Himmel.
Daher beschlossen wir fünf Nächte an diesem Badeort zu bleiben, um die hohen Kosten für den Bus zu umgehen und buchten auch gleich ein Hotel vor.
Nun, das Hotel war trotz Rabatt und Spezialpreis immer noch überteuert für das Gebotene, der Strand war ziemlich schmutzig und die Preise für den Bus waren auch gleich mal um 100 Prozent teurer.
Was uns gefallen hat waren die roten Sanddünen, von wo aus man einen fantastischen Blick aufs Meer hat. Diese haben wir im Rahmen einer halbtägigen Fahrradtour besucht.
Ein weiterer Pluspunkt war ein kleines Restaurant gleich hinter unserem Hotel, wo wir tagtäglich 2 Mal zu Besuch waren und wirklich sehr lecker, günstig und authentisch gegessen haben. Nicht so gut gefallen hat uns, dass alles in russisch angeschrieben war.
Am 1. Mai ging es weiter nach Nha Trang, wo wir auf ein tolles Tauchrevier für Louis hoffen.
Daher beschlossen wir fünf Nächte an diesem Badeort zu bleiben, um die hohen Kosten für den Bus zu umgehen und buchten auch gleich ein Hotel vor.
Nun, das Hotel war trotz Rabatt und Spezialpreis immer noch überteuert für das Gebotene, der Strand war ziemlich schmutzig und die Preise für den Bus waren auch gleich mal um 100 Prozent teurer.
Was uns gefallen hat waren die roten Sanddünen, von wo aus man einen fantastischen Blick aufs Meer hat. Diese haben wir im Rahmen einer halbtägigen Fahrradtour besucht.
Ein weiterer Pluspunkt war ein kleines Restaurant gleich hinter unserem Hotel, wo wir tagtäglich 2 Mal zu Besuch waren und wirklich sehr lecker, günstig und authentisch gegessen haben. Nicht so gut gefallen hat uns, dass alles in russisch angeschrieben war.
Am 1. Mai ging es weiter nach Nha Trang, wo wir auf ein tolles Tauchrevier für Louis hoffen.
Donnerstag, 25. April 2013
Saigon & My Tho
Am Samstag machten wir mit Nicole einen Ausflug zu den Cu Chi Tunnels nahe Saigon. Dies ist ein 220 Kilometer langes Tunnelsystem. Es hat während des Krieges gegen die Amerikaner und Franzosen in den 70er Jahren unzähligen Kämpfern und deren Familien als Unterschlupf gedient. Wir hatten einen guten Guide, welcher damals selbst mitgekämpft hat und uns somit sehr spannend erzählen konnte. Zurück in Saigon verabschiedeten wir Nicole, sie flog zurück in die Schweiz. Merci Nicole für die lässig Wuche mit dir, mir hend viel Spass mit dir gha!!!
Am Sonntag ruhten wir uns aus, nahmen uns Zeit zum Lesen und Blog schreiben.
Am Montagmorgen liessen wir uns zum Busbahnhof fahren und kauften ein Ticket nach My Tho im Mekong Delta. Die Fahrt war kurz und so waren wir bereits um elf Uhr da. Wir charterten ein Boot um die umliegenden Inseln zu besuchen. Hier werden jede Menge Früchte angebaut, welche wir auch degustieren durften. Eine weitere Spezialität ist der Bananenreiswein und Honig. Wir genossen die Fahrt auf dem Mekong sehr.
Am nächsten Morgen regnete es in Strömen und es schaute nicht aus als ob es bald aufhören würde. Daher beschlossen wir nach Saigon zurückzufahren. Dort statteten wir dem Wiedervereinigungspalast einen Besuch ab. Am Abend trafen wir uns mit unserem Freund Kien und seinem Kollegen und gingen ausgiebig vietnamesisch Essen, in unserem Lieblingsrestaurant mit den Strassenköchen. Unseren zweitletzten Tag verbrachten wir in Chinatown. Dort gibt es zwei quirlige Märkte, und viele Pagoden zu sehen. Per Zufall stiessen wir auf einen Umzug. Wir wissen nicht genau was es war, muss aber im Zusammenhang mit einer Beerdigung stehen. Der immerwährende Verkehr stand für ein paar Minuten still!
Am Abend trafen wir einen Freund aus der Schweiz, welcher noch ein paar Einheimische mitbrachte, und gingen Crevetten, Muscheln und Fisch essen. Das war sehr lecker und ein super lustiger Abend! Danke Sven!
Heute ist bereits unser letzter Tag in Saigon. Den haben wir genutzt um unsere Weiterreise zu organisieren etc. Morgen in aller Früh fährt unser Bus nach Mui Ne.
Am Sonntag ruhten wir uns aus, nahmen uns Zeit zum Lesen und Blog schreiben.
Am Montagmorgen liessen wir uns zum Busbahnhof fahren und kauften ein Ticket nach My Tho im Mekong Delta. Die Fahrt war kurz und so waren wir bereits um elf Uhr da. Wir charterten ein Boot um die umliegenden Inseln zu besuchen. Hier werden jede Menge Früchte angebaut, welche wir auch degustieren durften. Eine weitere Spezialität ist der Bananenreiswein und Honig. Wir genossen die Fahrt auf dem Mekong sehr.
Am nächsten Morgen regnete es in Strömen und es schaute nicht aus als ob es bald aufhören würde. Daher beschlossen wir nach Saigon zurückzufahren. Dort statteten wir dem Wiedervereinigungspalast einen Besuch ab. Am Abend trafen wir uns mit unserem Freund Kien und seinem Kollegen und gingen ausgiebig vietnamesisch Essen, in unserem Lieblingsrestaurant mit den Strassenköchen. Unseren zweitletzten Tag verbrachten wir in Chinatown. Dort gibt es zwei quirlige Märkte, und viele Pagoden zu sehen. Per Zufall stiessen wir auf einen Umzug. Wir wissen nicht genau was es war, muss aber im Zusammenhang mit einer Beerdigung stehen. Der immerwährende Verkehr stand für ein paar Minuten still!
Am Abend trafen wir einen Freund aus der Schweiz, welcher noch ein paar Einheimische mitbrachte, und gingen Crevetten, Muscheln und Fisch essen. Das war sehr lecker und ein super lustiger Abend! Danke Sven!
Heute ist bereits unser letzter Tag in Saigon. Den haben wir genutzt um unsere Weiterreise zu organisieren etc. Morgen in aller Früh fährt unser Bus nach Mui Ne.
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